Mit Conditional Access und Digital Rights Management (DRM) können digitale Inhalte kontrolliert verteilt und genutzt werden. Conditional Access umfasst beispielsweise traditionelle Multimedia-Bezahlsysteme, aber auch umfangreichere Anwendungen im B-2-B Bereich oder die Auslieferung von Premium-Inhalten an geschlossene Benutzergruppen. Das vom Fraunhofer IIS entwickelte HECA-System (High Efficiency Conditional Access) erfüllt speziell die Ansprüche im Bereich des digitalen Rundfunks.
Überblick
Effizienz – kurze, effizient codierte Management-Meldungen und intelligente Abonnenten-Gruppierung
Mobile Terminals – besonders geeignet für mobile Geräte ohne Rückkanal
Servicebündelung von verschlüsselten und unverschlüsselten Teilen
Unterstützung verschiedener Arten von Service-Berechtigungen
Sicherheit – Verwendung einer mehrschichtigen Schlüsselarchitektur basierend auf dem AES-Algorithmus
Ungültigen Geräten kann im laufenden Betrieb die Lizenz entzogen werden
Anwendungen
Das System ist von Übertragungsprotokollen und Sendesystemen vollkommen unabhängig. Daher kann es in fast allen Umgebungen und Protokollebenen eingesetzt werden. Das Scrambling von ganzen Multimedia-Datenströmen oder einzelnen Objekten ist möglich.
Bisher wurde HECA bereits in folgende Standards integriert:
DAB/MOT
DRM/MOT
DRM/Subchannel
TPEG/Service Component
HECA ist zudem das Conditional Access System der mobile.info Plattform. Diese zukünftige Plattform für Verkehrsinformationen wurde bereits in Audi und BMW Prototypgeräten eingebaut. Andere denkbare Anwendungsgebiete sind DVB, Satellitenradio und IP-Multicast.
Verfügbarkeit
Fraunhofer IIS bietet die folgenden Produkte:
HECA Initialisation Server
HECA Entitlement Server
HECA Encryption Server
HECA Decoder Module
Eine vollständige HECA Plattform setzt sich aus mindestens einer Instanz der genannten Komponenten zusammen.