Datenkompression

Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS

Datenkompression.png

Datenkompression

JPEG 2000

Bei der Produktion von Kino- und Spezialfilmen fallen im digitalen Zeitalter mehrere Terabyte an Daten pro Film an. Für das Drehen einzelner Szenen sind dies gut und gerne zwischen 200 bis 500 Gigabyte. Aber nur höchste Qualität ohne Datenverlust kommt dem Kameramann und den Regisseuren für aufwändig gemachte Filme in die Postproduktion. Bislang mussten dafür die Kameradaten direkt auf einen Videoserver gespeichert werden oder man verwendete Aufzeichnungsmedien, die nur eine verlustbehaftete Speicherung erlaubten.

Am Fraunhofer IIS wird daher an Lösungen zur skalierbaren Datenkompression geforscht und Implementierungen bzw. Systeme für die Speicherung von HD und Digital Cinema-Auflösungen erstellt. Als Mitglied der ISO (International Standardization Organization) und als Leiter der Gruppe Digital Cinema des JPEG2000-Gremiums der ISO bieten wir Know-how Transfer aus erster Hand.

JPEG2000 - skalierbare Datenkompression

Das von der Digital Cinema Initiative DCI und den Hollywood-Studios bevorzugte Kodierungsverfahren für digitales Kino ist JPEG2000. Dieses waveletbasierte Verfahren kodiert Bild für Bild. Dabei können, ohne dass die Originaldaten verändert werden müssen, aus einem Bilddatenstrom verschiedene Auflösungen generiert werden − wählbar von der Originalauflösung der Kamera bis hin zu kleineren Auflösungen für eine Filmvorschau oder erste Arbeitskopie.

Weiterführende Informationen