Öffentliche Projekte
Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS
Öffentliche Projekte
Prime – Produktions- und Projektionstechniken für immersive Medien
Die Produktion von 3D-Inhalten ist nach wie vor extrem komplex, zeitaufwändig und teuer. PRIME verfolgt die Zielsetzung, digitale Inhalte in den Bereichen 3D-Kino, 3D-TV und 3D-Spiele effektiv mehrfach zu verwerten. Das erfordert die Entwicklung neuer technischer Verfahren für Aufnahme, Produktion und Postproduktion sowie für die Darstellung der Inhalte auf unterschiedlichen Endgeräten.
Ein erfolgreiches Beispiel des Geschäftsfelds Bildsysteme ist die im Zuge des PRIME-Projekts weiterentwickelte neue Generation von digitalen miniaturisierten HD-Kameras sowie Projektoren mit verbesserten optischen Eigenschaften im Hinblick auf die 3D-Projektion. Eine Video-workstation, die die Verarbeitung von stereoskopischen Inhalten unterstützt und u.a. in der Postproduktion von Avatar eingesetzt wurde, sind weitere Highlights des Projekts.
Bei all diesen Aktivitäten findet besonders der wirtschaftliche Aspekt der Umsetzung von 3D-Inhalten Berücksichtigung. Hier finden Sie weitere Informationen zu den unterschiedlichen PRIME-Forschungsschwerpunkten.
SAISBECO
Sowohl im Tierschutz als auch in der Verhaltensforschung ist die Identifizierung einzelner Individuen unabdingbar. Daten, die von Kamerafallen und/oder mittels Akustikaufnahmen erstellt werden, sind bisher für verschiedene Arten nur schwer, langsam und mit hohem manuellem Arbeitsaufwand auszuwerten. Ziel des Projektes ist es, neue Softwaremethoden zur Individuenerkennung verschiedener Arten zu entwickeln. Aufgrund der Kenntnisse bei Fraunhofer soll ein System zur Objekt- und Gesichtserkennung zur Klassifizierung und ein halbautomatisches System zur Individuenerkennung mit Hilfe Audio-visueller Daten entwickelt werden. Mit diesen Möglichkeiten soll die Verhaltensforschung, Bestimmung der Biodiversität und das Population Monitoring deutlich verbessert werden. Erste Vorarbeiten mit Audio-visuellen Daten wurden bereits gemacht. Kamerafallen werden inzwischen bereits in hohen Stückzahlen von Herstellern weltweit verkauft.
EDCINE Enhanced Digital Cinema
Innerhalb des Anwendungsfeldes „Digitale Filmarchive“ im Rahmen des EU-Projekts EDCine arbeitet das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS zusammen mit weiteren europäischen Partnern an der Entwicklung und Erprobung eines Konzeptes für ein digitales Filmarchiv, dass die beiden Grundprobleme der Langzeitarchivierung digitaler Daten und des Zugriffs auf Archivmaterial adressiert.
WORLDSCREEN
Im WorldScreen-Projekt wurden Konzepte und Systeme entwickelt, die die Verwendung von so genannten skalierbaren Datenformaten wie z. B. JPEG2000, in einen durchgängig digitalen 2k/4k Arbeitsablauf für Digitales Kino und Cross Media Konvertierung erlauben. Die Ergebnisse wurden auf der Berlinale 2007 und auf der NAB 2007 in Las Vegas dem Fachpublikum vorgestellt.
CineVision2006
Im Projekt CineVision gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wurden neue Technologien und Systeme für das Digitale Kino - von der Kameratechnik bis hin zu neuen Projektionsformen - getestet und entwickelt. Der Demonstrator wurde zur Fußballweltmeisterschaft 2006 im CinemaXX Potsdamer Platz sowie im April 2007 in den Brendon Theater in Las Vegas vorgestellt.
Airfield Monitor - Safer Monitoring of Runway Conditions
In dem von der EU geförderten Projekt “Airfield Monitor” geht es um die Entwicklung einer Technologie mittels derer eine bessere und kosteneffektivere Detektion von Flugzeuglandebahnen möglich sein soll. Die Aufgabe der Abteilung Bildsensorik des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) ist es hierbei eine Kamera zu entwickeln, der es möglich ist mittels polarisiertem Licht optisch zwischen nasser, schneebedeckter oder vereister Oberfläche der Landebahn zu unterscheiden.
ToF 2D/3D Videoüberwachung

- Abb. 3: Personendetektion mit und ohne Auswertung der Entfernung
Das Projekt "ToF 2D/3D Videoüberwachung" wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert. Mit Projektpartnern aus Industrie und Forschung soll untersucht werden, ob und wie sich die Qualität und Zuverlässigkeit der Videoüberwachung durch Auswertung von Tiefeninformationen - also 3D-Daten - verbessern lässt. Dazu wird das Time-Of-Flight- Verfahren eingesetzt, bei dem die Laufzeit eines infraroten Lichtimpulses gemessen wird, um daraus auf die Entfernung eines Objektes schließen zu können. Das Fraunhofer IIS hat im Rahmen des Projektes die Aufgabe, eine spezielle Kamera zu entwickeln und zu bauen, die sowohl ToF- wie auch normale optische Bilder aufnehmen kann und zudem einen erheblichen Teil der Auswertealgorithmik berechnet. Ziel ist es dabei, bereits in der Kamera inhaltliche Informationen über die betrachtete Szene zu gewinnen, wie z.B. die Anzahl der Personen oder Autos oder die Geschwindigkeit eines bewegten Objektes.







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