AUTLOG
Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS
Ortungssystem
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern wird das Projekt AUTLOG im Bereich Fahrzeugherstellung durchgeführt. Ziel ist es eine Verbindung zwischen den Welten der Automatisierung/Logistik und der Ident- und Ortsinformation zu erstellen. Der Schwerpunkt der Arbeiten des Fraunhofer IIS liegt dabei in der Entwicklung eines Ortungssystems.
Das Fraunhofer IIS ist zusammen mit Partnern as dem Ortungsumfeld verantwortlich für das Ortungssystem. Das AUTLOG-Ortungssystem besteht aus einer Kombination verschiedener Lokalisierungstechnologien (AoA, RTT, Inertialsensorik). AUTLOG verfolgt dabei folgende übergeordneten Ziele:
- die Technologie der drahtlosen Ortung und Verfolgung für die Produktion nutzbar zu machen und darauf aufbauend
- neue Softwarekomponenten als Bindeglied zwischen Produktionsleitsystem und Logistiksystem zu entwickeln sowie schließlich
- den Nutzen dieser Verbindung an einem Beispiel, der Rückführung der neu gewonnenen Informationen aus der Leittechnik in die Sequenzplanung im Rahmen eines Regelkreises, zu demonstrieren.
Die Anwender produktionsnaher IT-Systeme, hier primär aus der Automobil-Industrie, verfolgen folgende Ziele:
- korrekte Zuordnung von Karossenidentifikation zum zugehörigen Fertigungsauftrag
- konsistente Weitergabe von Auftrags- und Karossendaten an Produktionsanlagen und deren Steuerungen
- Rückmeldung von Qualitätsdaten an auftragsführende IT-Systeme
- permanente Information über den aktuellen Status sämtlicher Karossen im Karosseriebau, in der Lackierung und der Montage
- Informationsbereitstellung über Produktions- und Anlagenzustand, Aufenthalt von Karossen und Status von Kundenaufträgen möglichst in Echtzeit
- Vereinfachung und Harmonisierung der verschiedenen heute eingesetzten Systeme, z.B. mobile Datenträger, Bar Codes/Data Matrix-Codes und zusätzliche Body tracking-Berechnung
- Entlasten der Werker von nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten, die erforderlich sind, weil die Karossen und Zulieferteile nicht permanent identifiziert werden. Solche Tätigkeiten sind beispielsweise das Scannen von Barcodes auf Montageplakaten zur Identifikation von Bauteilen und Arbeitsinhalten oder das Scannen von Bar Codes eingebauter Teile als Quittierung der Arbeitsvorgänge (Verbautmeldung) und
- horizontale Integration der verschiedenen produktionsnahen Informationssysteme auf der MES-Ebene und neue Möglichkeiten der Informationsbereitstellung für Anwender aus Produktion, Logistik, Instandhaltung oder Qualitätsmanagement.



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