CT und Messtechnik
Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS
Datenauswertung
Fehlerkorrektur und Nachberechnung sind die beherrschenden Faktoren bei der Datenauswertung.
Auswertungen am Messobjekt
Abhängig von der Messaufgabe werden Maß, Form und Lage am CT-Datensatz bestimmt:
- Messen von Einzelmaßen (Abstände, Winkel, etc.)

- Einpassen von Regelgeometrien (Zylinder, Kugeln, Ebene)

Durch das Einpassen von Regelgeometrien kann die Durchmesserabweichung, Formabweichung bestimmt werden.
- Soll-Ist-Vergleich mit CAD- oder Referenzdatensatz

Skalierung
Zur Korrektur systematischer Fehler, die aufgrund der nur näherungsweise bekannten Abbildungseigenschaften auftreten können, wird eine Skalierung der Voxelgröße durchgeführt. Anhand taktil bekannter Kenngrößen (z. B. Kugelabstandsabweichung) von Prüfkörpern/Referenzkörpern (z. B. Kugelstab), die im Messvolumen mit aufgenommen werden, kann die tatsächliche Voxelgröße berechnet und angepasst werden. Die Messgenauigkeit kann dadurch im Einzelfall um bis zu 40% gesteigert werden.
Bestimmung von Kenngrößen beim dimensionellen Messen
Mit realen und virtuellen Prüfkörpern wie Kugelkalottenwürfeln oder -platten besteht die Möglichkeit, die globalen und lokalen Messeigenschaften von CT-Systemen anhand von Kenngrößen, wie sie aus der taktilen Koordinatenmesstechnik bekannt sind, zu charakterisieren bzw. optimieren.



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