Entwicklung
Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS
Das Fraunhofer IIS ist das größte Institut in der Fraunhofer-Gesellschaft. Es wurde 1985 unter Prof. Dieter Seitzer gegründet und wird heute von Prof. Albert Heuberger geleitet.
Entwicklung
- 2011-2015
- 2010−2006
- 2005−2001
- 2000−1996
- 1995−1991
- 1990−1984
2011−2015
Oktober 2011
Wechsel in der Institutsleitung
Am 1. Oktober 2011 übernahm Prof. Albert Heuberger die geschäftsführende Institutsleitung und den Lehrstuhl LIKE von seinem Vorgänger Prof. Heinz Gerhäuser. Nach 13 Jahren in diesem Amt ging Prof. Gerhäuser
in den Ruhestand.
September 2011
Spatenstich für den Forschungscampus in Waischenfeld
Mit dem Spatenstich am 19. September 2011 mit Oberfrankens Regierungspräsident Wilhelm Wenning ist der Startschuss für den »Fraunhofer Research Campus Waischenfeld« gefallen. Die Bauarbeiten starten noch im Herbst, ab 2013 sollen die ersten Forscher die Einrichtung nutzen können.
Juni 2011
Grundstein für Forschung in Atzenhof
Am Standort des Fraunhofer IIS in Fürth-Atzenhof entsteht ab Sommer 2011 das neue Institutsgebäude, das direkt an die bereits im Herbst 2010 eingeweihte Hochenergie-Testhalle für einen Linearbeschleuniger (LINAC) anschließt. Mit der Grundsteinlegung am 30. Juni im Beisein von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil beginnen die Bauarbeiten, die bis Sommer 2013 abgeschlossen sein sollen.
Juni 2011
Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K.
Der Baubeginn für das Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K.
markiert einen neuen Meilenstein für die Aktivitäten des Fraunhofer IIS im Nürnberger Nordostpark.
Mai 2011
Fraunhofer IIS baut »AudioLabs« aus
Drei neue Professoren verstärken das Team der International Audio Laboratories Erlangen
(AudioLabs). In dem weltweit einzigartigen Forschungszentrum entwickeln international renommierte Wissenschaftler Audio- und Multimediatechnologien der Zukunft.
April 2011
Prof. Dr. Albert Heuberger erhält Ruf an die Universität
Seit Anfang April ist Prof. Dr. Albert Heuberger (r.) Mitglied der kollegialen Institutsleitung des Fraunhofer IIS und wurde auf eine Professur an der Universität Erlangen-Nürnberg berufen.
2010−2006
Oktober 2010
Nach gut einem Jahr Bauzeit ist die 400 Quadratmeter große und 14 Meter hohe Testhalle für einen Linearbeschleuniger in Fürth-Atzenhof fertig gestellt worden. In dieser in Europa einzigartigen Halle werden künftig neue Computertomographie-Methoden zur zerstörungsfreien Prüfung großer Bauteile entwickelt, wie z. B. Flugzeugteile, Autos oder Container.
Oktober 2010
Ab 26. Oktober senden die beiden Ilmenauer Studentenvereine »ilmenauer studentenfernsehfunk (iSTUFF)« und »hsf studentenradio e. V.« vom 50 Meter hohen Sendemast der Fraunhofer-Versuchsanlage »Am Vogelherd «. Thüringens Medienstaatsekretär Peter Zimmermann gab zusammen mit Prof. Dr. Albert Heuberger und Prof. Dr. Heinz Gerhäuser vom Fraunhofer IIS den Startschuss.
Juni 2009
Am 15. Juni 2009 starteten die Bautätigkeiten für künftige Fraunhofer-Projekte in der Metropolregion am Standort Fürth-Atzenhof. Vier Einrichtungen des Fraunhofer IIS werden auf dem Gelände forschen, den Auftakt bildete der Spatenstich für eine Testhalle mit einem Linearbeschleuniger, in der große Komponenten wie Flugzeugtragflächen, Rotorblätter, ganze PKW oder auch Container zerstörungsfrei untersucht werden können.
Juni 2009
In der künftigen »Versuchsanlage Am Vogelherd« in Ilmenau errichtet das Fraunhofer IIS einen Antennenturm für den digitalen Rundfunk. Mit Spatenstich am 12. Juni 2009 begannen die Bautätigkeiten.
Juli 2008
Das Fraunhofer IIS feierte am 31. Juli 2008 die Einweihung seines zweiten Bauabschnitts in Erlangen-Tennenlohe. Glanzstücke in dem neuen Gebäude sind das Schalllabor und das komplett eingerichtete Audio- / Video-Aufnahme- und Postproduktionsstudio für den Forschungsschwerpunkt Audio und Multimedia. Der Forschungsschwerpunkt Digital Cinema erhielt ein »Kino der Zukunft« mit dem beim Fraunhofer IDMT entwickelten Klangfeldsystem IOSONO.
2007
Im Jahr 2007 feierte das Institut 20 Jahre Audiocodierung. 1987 erzielten die Wissenschaftler einen Durchbruch bei der Kompression von Audiosignalen und konnten einen ersten in Echtzeit arbeitenden Vorläufer von MP3 vorstellen.
Das Fraunhofer IIS erinnert an diesen Meilenstein mit Veranstaltungen und der Veröffentlichung von Videocasts. Bei der Festveranstaltung am 25. Mai (v.l.): Dr. Jürgen Herre, Harald Popp, beide MP3-Entwicklerteam, Staatsminister Dr. Günther Beckstein, Prof. Karlheinz Brandenburg, Leiter Fraunhofer IDMT, Prof. Dieter Seitzer, ehemaliger Leiter Fraunhofer IIS, Dr. Bernhard Grill, MP3-Entwicklerteam, Prof. Heinz Gerhäuser, Leiter Fraunhofer IIS
Februar 2007
Das Fraunhofer IIS erweitert seine Aktivitäten in der Nürnberger Forschungsfabrik. Die Arbeiten an diesem Standort mit rund 65 Mitarbeitern fokussieren auf das Thema »Lokalisierung und Kommunikation« (LoK). Bei der Einweihungsfeier (v.l.): Hans Spitzner, Staatssekretär, Dr. Albert Heuberger, stellvertretender Institutsleiter, Prof. Dr. Klaus Meyer-Wegener, Prodekan der Technischen Fakultät Erlangen, Prof. Heinz Gerhäuser, Institutsleiter.
2005−2001
Juni 2005
Das Fraunhofer IIS feiert 20-jähriges Jubiläum mit hochrangigen Gästen. (v.l.): Prof. Karl-Dieter Grüske, Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Ministerialdirigent Klaus Jasper, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Ministerialrat Manfred Dietrich, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Prof. Heinz Gerhäuser, Institutsleiter, Gerd Lohwasser, Bürgermeister der Stadt Erlangen, Prof. Heiner Ryssel, Institutsleiter des Fraunhofer IISB, Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Günter Baumüller, Vizepräsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken.
Januar 2004
Aus der Arbeitsgruppe für Elektronische Medientechnologie AEMT in Ilmenau entsteht das eigenständige Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT unter der Leitung Prof. Karheinz Brandenburg.
Juni 2003
Erste Live-Sendung des DRM-Campus-Radio bit eXpress, ein gemeinsames Projekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Fraunhofer IIS. (v.l.): Ulrich Rüde, Prodekan der Technischen Fakultät, Prof. Karl-Dieter Grüske, Rektor der FAU, Prof. Heinz Gerhäuser, Institutsleiter, Peter Senger, Deutsche Welle.
Februar 2003
Der Aufbau von zwei neuen Projektgruppen wird begonnen: Hardware-Software-Co-Design unter der Leitung von Prof. Jürgen Teich (rechts im linken Bild) und Adaptive Systemsoftware, geleitet von Prof. Wolfgang Schröder-Preikschat (rechtes Bild).
Oktober 2002
Bündelung der bisherigen Fraunhofer IIS Aktivitäten in Nürnberg und Einzug in die neu gebaute Forschungsfabrik im Nordostpark. (v.l.): Dr. Roland Fleck, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Erwin Huber, Bayer. Staatsminister, Prof. Heinz Gerhäuser, Institutsleiter, Prof. Klaus Feldmann, Leiter des Lehrstuhls für Fertigungsautomatisierung und Produktionsautomatik der FAU, Dr. Bernd Kottmann, IVG Immobilien AG, Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister von Nürnberg.
Mai 2002
Fertigstellung und Einzug in das Fraunhofer-eigene Institutsgebäude in Erlangen-Tennenlohe.
Mai 2001
Besuch des Bundespräsidenten Johannes Rau (sitzend) am Fraunhofer IIS anlässlich der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises. (v.l.): Elvira Gerhäuser, Leiterin der Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Siegfried Balleis, Oberbürgermeister von Erlangen, Gerd Lohwasser, Bürgermeister von Erlangen, Prof. Heinz Gerhäuser, Institutsleiter, Prof. Karlheinz Brandenburg.
2000−1996
Oktober 2000
Bundespräsident Johannes Rau (3.v.l.) verleiht den Deutschen Zukunftspreis für die Entwicklung von MP3. Harald Popp, Prof. Karlheinz Brandenburg und Bernhard Grill (v.l.) nehmen ihn stellvertretend für das etwa 40-köpfige Entwicklerteam entgegen.
August 2000
Ernennung von Dr. Karlheinz Brandenburg (r.) zum Professor an der Technischen Universität Ilmenau.
Juli 2000
Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt des eigenen Institutsgebäudes in Erlangen-Tennenlohe.
Februar 2000
Gründung der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Elektronische Medientechnologie AEMT in Ilmenau. Die Leitung übernimmt Dr. Karlheinz Brandenburg.
September 1999
Albert Heuberger wird zum stellvertretenden Institutsleiter ernannt.
August 1999
Ernennung von Dr. Heinz Gerhäuser zum Professor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Lehrstuhl für Informationstechnik mit dem Schwerpunkt Kommunikationselektronik LIKE wird eingerichtet.
April 1999
Dr. Günter Elst wird zum Honorar-Professor an der Technischen Universität Dresden ernannt. Elvira Gerhäuser, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, gratuliert ihm.
November 1998
Ein Gebäudekomplex auf dem Großen Kornberg im Fichtelgebirge wird vom Fraunhofer IIS übernommen und als Funkerprobungsstelle eingerichtet.
Oktober 1998
Prof. Dieter Seitzer emeritiert und scheidet als Institutsleiter aus. Dr. Heinz Gerhäuser wird verantwortlicher Leiter des Fraunhofer IIS.
Januar 1998
Das Entwicklungszentrum Röntgentechnik wird unter der Leitung von Dr. Randolf Hanke gegründet. Das Entwicklungszentrum ist eine gemeinsame Abteilung des Fraunhofer IIS, Erlangen und des Fraunhofer IZFP, Saarbrücken. Ab 2000 befindet sich das Entwicklungszentrum in Fürth (im Bild).
1995−1991
Januar 1995
Gründung des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Verkehrslogistik und Kommunikationstechnik AVK in Nürnberg. Die Leitung übernimmt Prof. Peter Klaus.
November 1993
Dr. Heinz Gerhäuser wird in die kollegiale Institutsleitung des Fraunhofer IIS berufen.
Januar 1992
Gründung der Einrichtung für die Automatisierung des Schaltkreis- und Systementwurfs EAS in Dresden, geleitet von Dr. Günter Elst, als Außenstelle des Fraunhofer IIS.
1990−1984
Juli 1990
Gründung des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. (v.l.): Prof. Nikolaus Fiebiger, Prof. Gotthard Jasper, Rektor der Universität Erlangen-Nürnberg, August Lang, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr, und Dr. Gustl Drechsler, IHK-Präsident (r.) gratulieren dem Leiter Prof. Dieter Seitzer (2.v.r).
Juli 1985
Das Zentrum für Mikroelektronik und Informationstechnik ZMI wird in die Fraunhofer-Gesellschaft als Arbeitsgruppe für Integrierte Schaltungen AIS übernommen. Eines der ersten großen Projekte ist der »Elektronische Schuh«, den Dipl.-Ing. Ernst Eberlein, F. Rückert und Dr. Heinz Gerhäuser (v.l.) erstmalig am 1. Juni 1985 auf der ISPO in München präsentieren.
März 1984
Der Förderkreis für die Mikroelektronik e.V. und die IHK Nürnberg für Mittelfranken gründen das Zentrum für Mikroelektronik und Informationstechnik GmbH ZMI. Geschäftsführer ist Prof. Dieter Seitzer (l.). Dr. Anton Jaumann, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr, überreicht ihm einen symbolischen Schlüssel.

































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