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Faszination
Technik


Die Termine
im Detail



hexapod bild


Termine | 07.05. | 18.06. | 16.07. | 19.11. | Anmeldung


Veranstaltungsort: Fraunhofer IIS, am Wolfsmantel 33, Erlangen (Anfahrtsbeschreibung)



7. Mai 2009 Auftaktveranstaltung

16.00 Uhr
Grußworte
Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen
Prof. Dr.-Ing. Johannes Huber, Dekan der Technischen Fakultät
Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser, Institutsleiter des Fraunhofer IIS

16.15 Uhr Maschinenbau: Tradition – Innovation – Faszination
Prof. Dr.-Ing. Harald Meerkamm, Lehrstuhl für
Konstruktionstechnik, TF Erlangen

Ohne Produkte, zu deren Herstellung wir Maschinen benötigen, ist unser Alltag nicht vorstellbar. Der Maschinenbau ist die älteste Ingenieurdisziplin. Trotz dieser langen Tradition zeigt der moderne Maschinenbau eine enorme Innovationskraft mit immer neuen Lösungen für die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen. In modernen, meist mechatronischen Maschinen integriert der Maschinenbau die Fachdomänen Mechanik, Werkstoffwissenschaften, Elektrotechnik, Elektronik und Informatik. Damit ist er gleichzeitig Treiber für und Nutzer von innovativen Lösungen aus anderen Fachrichtungen.
In dem Vortrag werden faszinierende Beispiele des modernen Maschinenbaus vorgestellt, vom Hexapod über Laser-Werkzeugmaschinen, leistungsfähige Gasturbinen bis hin zu einer elektronisch bebilderten Druckmaschine.

17.15 Uhr Fußballspiele analysieren mit moderner Ortungstechnologie
Dipl.-Ing. Thomas von der Grün, Fraunhofer IIS

Die drahtlose Trackingtechnologie WITRACK ermöglicht es, Ball und Spieler während eines Fußballspiels in Echtzeit zu lokalisieren. Damit ist es möglich, ein Fußballspiel zu analysieren und interessante sportwissenschaftliche und taktische Informationen zu liefern. Diese Echtzeitinformationen für Trainer und Zuschauer machen den Fußball noch interessanter.

anschließend Diskussion und Imbiss


18. Juni 2009


16.00 Uhr Leonardo da Vinci – Künstler, Forscher und Ingenieur der frühen Neuzeit

Prof. em. Dr. Christian Thiel, TF Erlangen

Leonardo da Vinci (1452–1519) gilt als »Universalgenie« am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit. Trotz umfassender Forschungen von Kunst-, Wissenschafts- und Technikhistorikern sowie reichen Quellenmaterials ist unsere Kenntnis von Leonardos Schaffen bis heute unvollständig und seine Persönlichkeit in vielem rätselhaft.
Anhand von Leonardos Biographie und charakteristischer Beispiele aus seiner Naturbeobachtung und Erfindertätigkeit wird, mit kritischem Blick auf neuere Legenden und Spekulationen, ein faires Bild des »großen Unbekannten« zu zeichnen versucht.

17.00 Uhr Dreifache Schraube mit Rittberger? – Helix-Computertomographie!
Dr.-Ing. Thomas Wenzel, Fraunhofer IIS

Was eine Computertomographie ist, weiß durch die starke Verbreitung im medizinischen Bereich heute jeder. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass sich diese Methode der zerstörungsfreien Prüfung in den letzten zehn Jahren auch sehr stark in der Industrie durchgesetzt hat.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Technologie, ihre Komponenten und Anwendungen und vermittelt einen Hauch der benötigten Mathematik. Im Zentrum steht ein in der industriellen Anwendung erstmalig eingesetztes Verfahren: die Helix-CT. Bei dieser Methode bewegt sich das Objekt auf einer schraubenförmigen Bahn. Damit können bisher nicht erreichte Genauigkeiten bei Untersuchungen (z. B. von Rotorblättern oder Gussteilen) erzielt werden.

anschließend Diskussion und Imbiss


16. Juli 200916.00 Uhr Schalter und Regler für Datenströme
Prof. Dr. Klaus Meyer-Wegener, Lehrstuhl für Informatik und Datenmanagement, TF Erlangen

Datenströme kommen als Nachrichten aus dem Netz und enthalten z.B. Messwerte, etwa in der Medizin, in der Wetterbeobachtung oder in der Überwachung von Produktionsanlagen. Weil das Datenvolumen sehr schnell sehr groß werden kann, ist die Speicherung all dieser Daten oft nicht sinnvoll. Stattdessen will man die Daten zunächst analysieren, filtern und verdichten, so dass dann nur noch ein Bruchteil gespeichert werden muss. Außerdem kann eine Anzeige betrieben oder ggf. eine Alarmierung mit kurzer Reaktionszeit ausgelöst werden.

Derartige Systeme wurden bisher individuell programmiert. Eine neue Idee kommt aus der Forschung über Datenbanksysteme: Man schafft ein generisches System, das über die Definition der Datenströme und die Formulierung von Anfragen konfiguriert werden kann. Dabei kann man Konzepte von Datenbanksystemen übernehmen, muss aber wegen der Bedeutung von Zeit und Reihenfolge auch neue entwickeln. Der Vortrag wird einige Ansätze dafür vorstellen.

17.00 Uhr Das Satellitenradio der Zukunft
Dipl.-Ing. Michael Schlicht, Fraunhofer IIS

Radio über Satellit ist seit Ende der 90er Jahre eine Realität. Aber was ist Satellitenradio und welche Vorteile bietet es? Antworten auf diese Fragen bieten am besten Systeme, die heute bereits in Betrieb sind. Neben dem frühen Repräsentanten WorldSpace – basierend auf einer reinen Satellitenübertragung für stationäre Empfänger – sind vor allem die beiden Satellitenradiosysteme XM Radio und SIRIUS Satellite Radio in USA populär geworden. Hierbei handelt es sich um Systeme der 2. Generation, die erstmals mobilen und störungsfreien Empfang mit tragbaren Geräten erlauben.

Aber die Entwicklung geht weiter, Satellitenradio ist auch ein heißes Thema in Europa. Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand sowie Ausblicke und Ideen für Europa.

anschließend Diskussion und Imbiss


19. November 2009


Offene Werkstatt Fraunhofer IIS – Technische Disziplinen und Geisteswissenschaften im Dialog

Das Weltgedächtnis - Wird durch digitale Speichermedien unser kulturelles Gedächtnis verändert?

17.00 Uhr Eröffnung
Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser

17.05 Uhr Einführungsvortrag

»Gesellschaft ohne Gedächtnis?«
Prof. Dr. Rolf Däßler, FH Potsdam

Wir produzieren Daten, digitale Daten und speichern sie auf Datenträgern. Entwickler und Hersteller von Speichermedien verführen uns mit immer leistungsfähigeren Technologien dazu, ständig mehr digitale Daten zu erzeugen und digital zu speichern. Wie sicher sind diese digitalen Daten? Riskieren wir den totalen Verlust der Überlieferungen und damit den Verlust unserer kulturellen Identität? Wer trägt im digitalen Zeitalter die gesellschaftliche Verantwortung für die Bewertung und Bewahrung unseres kulturellen Erbes? Gibt es Auswege aus der digitalen Krise?

17.20 Uhr Statements der Expertenrunde

Prof. Johanna Haberer, Professur für christliche Publizistik an der Universität Erlangen-Nürnberg und Vizepräsidentin der Universität Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Klaus Meyer-Wegener, Lehrstuhl für Informatik 6 (Datenmanagement) an der Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg und Vizepräsident der Universität Erlangen- Nürnberg

Ltd. Akad. Dir. Dr. Rudolf Kötter, Leiter des Zentralinstituts für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation

ca. 17.40 Uhr Podiumsdiskussion

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser

Teilnehmer der Diskussion:
Prof. Dr. Rolf Däßler
Prof. Johanna Haberer
Ltd. Akad. Dir. Dr. Rudolf Kötter
Prof. Dr. Klaus Meyer-Wegener

19.00 Uhr Imbiss


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