Nanopolar

Nanostrukturierter Polarisationsbildsensor

Förderprojekt Nanopolar

Im Projekt »Nanopolar« wurde ein nanostrukturierter Polarisationsbildsensor entwickelt, der es ermöglicht, pixelgenau mit einer Aufnahme Polarisationsinformation zu erfassen.

Polarisation ist eine Eigenschaft des Lichts, die dem menschlichen Auge vollständig verborgen bleibt. Die Polarisation des Lichts birgt jedoch wertvolle Information, die mit Hilfe dieses Sensors erfasst und mit der entwickelten Software ausgewertet werden kann.

So kann unter anderem pixelweise der Polarisationswinkel bestimmt und visualisiert werden, wie in Abb. 1 (siehe oben) für eine mikroskopische Aufnahme eines menschlichen Haares dargestellt. Veränderungen des Polarisationswinkels, z.B. aufgrund von Doppelbrechung, können somit erfasst werden. Eine weitere Einsatzmöglichkeit stellt die Unterdrückung von Glanzlichtern dar (vgl. Abb. 2).

Da sich ein Metapixel aus vier Subpixeln mit unterschiedlich orientierten Polfiltern zusammensetzt, sind Glanzlichter meist zumindest in einem Subpixel unterdrückt. Anhand dieser Subpixel kann somit eine Aufnahme mit verbesserter Bildqualität gewonnen werden.

Nanopolar Glanzlichtreduktion
© Foto Fraunhofer IIS

Abb. 2: Aufnahme einer Paprika mit und ohne Reduktion der Glanzlichter

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Broschüre »Medizinische Bildverarbeitung«

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