Der Drehteller des XXL-CT Systems bietet mit einem Durchmesser von 3 Metern genug Platz für riesige Objekte wie beispielsweise Fahrzeuge.
© Fraunhofer IIS
XXL-Computertomographie des gecrashten Fahrzeugs mit segmentierten Komponenten. Die unterschiedlichen Einfärbungen visualisieren die Abweichung von der Crashsimulation.
Detailaufnahme einer jungen Pflanze, die aus der Erde wächst
Close up Young plant growing over green background with seed for planting

Kognitive Sensorsysteme für die zerstörungsfreie Materialanalytik

Das Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT ist ein Bereich des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. Die Forschenden aus unterschiedlichsten Disziplinen betreiben angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des zerstörungsfreien Monitorings entlang des Produktlebenszyklus, angefangen vom Rohstoff über die Produktion bis zum Recycling.

Die Basis der Forschungsarbeit bildet die Entwicklung von kognitiven Sensorsystemen zur Datenerhebung mittels Röntgen- und Magnetresonanztechnologien sowie optischer Prüftechniken. Moderne kognitive Sensorsysteme generieren umfassende Daten, aus denen mittels intelligenter softwarebasierter Methoden gezielt Informationen extrahiert werden können. Diese werden anschließend mit weiteren Metadaten verknüpft um die erhobenen Sensordaten sowie deren Auswertung in einen anwendungsspezifischen Kontext integrieren zu können. Das so generierte und aufbereitete ­Wissen ermöglicht es unseren Kunden, datenbasierte Entscheidungen fundiert und schnell zu treffen. Mit unseren Lösungen gehen wir die Herausforderungen der Gegenwart und insbesondere der Zukunft an, indem wir z. B.:

  • mit Systemen zur Phänotypisierung von Pflanzen für die Versorgungssicherheit ganzer Regionen sorgen.
  • das Recycling von Rohstoffen mittels Röntgentechnik ermöglichen.
  • Ausschussreduktion durch Produktionsmonitoring betreiben.
  • mittels ausgeklügelter Methoden und Systeme für eine Verbesserung der Produktqualität und -sicherheit sorgen.
  • digitale Materialdaten generieren und so beispielsweise für die verbesserte Haltbarkeit von Produkten sorgen.
  • Kulturgüter digitalisieren und so einen Beitrag zu deren Erforschung leisten.