Überall sicher auf Kurs! Apps mit awiloc navigieren Sie sicher durch Gebäude und Städte

30. Oktober 2014 15:16 von Julia Rupprecht

Ich steige am Bahnhof in einer fremden Großstadt aus. Jetzt schnell die richtige U-Bahn finden! Puh – die Beschilderung verwirrt eher, als dass sie mir Klarheit verschafft. Macht nichts: Ich ziehe das Smart Phone aus der Tasche und aktiviere meine Navigations-App mit awiloc. Ah hier bin ich und dort muss ich hin. Also – hier links, die Rolltreppe runter und dann erst mal 100 Meter gerade aus. Dann noch mal eine Rolltreppe nach unten und ich bin am richtigen U-Bahnsteig. Vier Stationen später steige ich aus. Das Handy in der Hand hilft mir wieder, nun die richtige Bushaltestelle zu finden, ohne dass ich den ganzen Platz danach absuchen muss. In den nächsten Bus gesprungen und noch mal gute zehn Minuten gefahren. Vor einem mächtigen Bürogebäude steige ich aus. Auch hier bleibt es mir erspart, die umfangreichen Beschilderungen nach dem richtigen Stockwerk und Raum abzusuchen. Ich folge der Anzeige auf dem Smartphone, fahre in den 7. Stock, gehe gleich links und finde im dritten Zimmer auf der rechen Seite – wie angezeigt – den Besprechungsraum. Fünf Minuten vor Besprechungsbeginn bin ich da. Nach einem kurzen Plausch mit einigen der anderen Teilnehmer geht unser Termin auch schon los.

Sicher navigieren, innen wie außen? In öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen, im öffentlichen Nahverkehr quer über alle Verkehrsmittel hinweg genauso wie in privaten Bürogebäuden? Und zwar stockwerks- und zimmergenau? Klingt wie Zukunftsmusik? Ist es aber nicht, denn das Fraunhofer IIS hat mit awiloc eine Lokalisierungslösung entwickelt, mit der genau das realisiert werden kann. Und das mit bestem Schutz Ihrer persönlichen Daten. Denn awiloc ermittelt Ihre Positionsdaten ausschließlich auf Ihrem Handy oder Tablet und ganz neu auch auf Smart Watches. Dabei ist es egal ob das Gerät mit Android-, Windows- oder dem Apple-Betriebssystem läuft. Alle Daten bleiben dabei auf Ihrem Endgerät, da awiloc keine Daten nach außen – etwa zu einem zentralen Server – sendet. Awiloc nutz auf dem mobilen Gerät zur Bestimmung der Position einfach die typischen Feldstärkenverteilungen von vorhandenen Sendern wie WLAN oder Bluetooth und errechnet aus dieser für jeden Ort ganz typischen Feldstärkenverteilung die Position bis auf wenige Meter genau. Dazu müssen Sie mit keinem Sender kommunizieren.

Doch awiloc kann noch einiges mehr: Museen nutzen awiloc, um ihren Besuchen multimediale Guides mit Lokalisierung  für den Museumsbesuch an die Hand zu geben. Dabei lotst der Guide die Museumsbesucher nicht nur sinnvoll durch die Ausstellung, sondern bietet darüber hinaus auch Fotos, Filme oder Audiokommentare zu den jeweiligen Exponaten punktgenau an. An folgenden Museums-Projekten ist awiloc unter anderem bereits beteiligt:

Ganz neu bietet das Focke Museum in Bremen seinen Besuchern einen Multimediaguide mit awiloc. Auch Flughäfen und Messen können ihren Gästen mit awiloc eine schnelle und sichere Orientierung an die Hand geben. Logistiker greifen auf die Technologie zurück, um die Position von Gabelstapler in einer Halle zu kontrollieren oder Kennzahlen zu ermitteln.

Zudem wird awiloc für Spiele wie Schatzsuche, Schnitzeljagd oder Geocaching, der modernen Weiterentwicklung davon, genutzt. Sie haben ein Fahrzeug beim Autoverleih oder ein Elektroauto beim Carsharingdienst gemietet? Dann hilft awiloc Ihnen, das richtige Auto im Parkhaus zu finden.

Wollen Sie mehr dazu wissen, wie die Technoloie eingesetzt und lizenziert werden kann, dann schauen Sie auf unseren Seiten über awiloc vorbei.

Zudem sind die Experten von awiloc gerne für Sie da. Kontakt: Ann-Christin Riddermann: E-Mail: awiloc-info(at)iis.fraunhofer.de
Telefon: +49 911 58061-9413