Standort Fürth-Atzenhof: Tour W04 – auch erreichbar über W05

Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Flugplatzstraße 75, Fürth-Atzenhof, Lange Nacht-Programmheft S. 135, Haltestelle: Fraunhofer-Institut, Fürth-Atzenhof

»Röntgt mir mal«-Station

Achtung: Nur von 19–23 Uhr! Bringen Sie Ihr Wunschobjekt mit – wir röntgen es für Sie! Teilnahmemodalitäten hier:

Experiment

Im Rahmen unserer Forschungstätigkeit am Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik in Fürth bieten wir zur Langen Nacht der Wissenschaften unter dem Motto »Röntgt mir mal« eine Aktion für Besucher an. Im Rahmen dieser Aktion gehen wir allerdings davon aus, dass zahlreiche Besucher Ihre »Mitbringsel« einem Röntgenscan unterziehen wollen und es uns alleine aus Kapazitätsgründen nicht möglich sein wird, allen Besuchern auch tatsächlich diesen Service anzubieten. Entsprechend möchten wir Sie im Vorfeld möglichst umfassend und transparent über den Ablauf sowie die Teilnahmemodalitäten informieren:

  • Röntgenuntersuchungen werden, ohne konkreten Rechtsanspruch, im Zeitraum zwischen 19 und 23 Uhr angeboten
  • Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, stehen zwei Mitarbeiter zur Verfügung, die an mehreren Anlagen scannen. Der direkte Zugang zu den Anlagen ist Besuchern aus Sicherheitsgründen (Strahlung!) nicht möglich.
  • Pro Stunde werden 10 Röntgendurchgänge angeboten
  • Sie können sich zu jeder vollen Stunde auf First-Come-First-Serve-Basis für die nächsten 10 Durchgänge registrieren
  • Für eine Röntgenuntersuchung müssen Sie eine Einverständniserklärung inkl. entsprechender Teilnahmebedingungen unterzeichnen. Diese wird Ihnen bei der Voranmeldung ausgehändigt. Das Scannen Ihres mitgebrachten Objekts kann nur nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung erfolgen.
  • Die Wartezeit bis zur Abholung des Scanobjekts beträgt ca. 60-90 Minuten nach Registrierung und Abgabe des Objekts. Ein bisschen Zeit sollte man daher schon mitbringen.
  • Das Scanobjekt darf folgende Maße nicht überschreiten (L-B-H): ca.15 cm x 15 cm x 15 cm
  • Aufgrund des engen Zeitplans können wir nur Scans von Objekten aus leicht durchstrahlbaren Materialien (z. B. Kunststoffe, Leichtmetalle) anbieten. Gut geeignet für Scans wären beispielsweise Spielzeuge aus Kunststoff.
  • Bitte beachten Sie: Im Einzelfall behalten wir es uns vor, ohne weitere Begründung einzelne Scanobjekte abzulehnen. Wir bitten um Ihr Verständnis!
  • Die Röntgenbilder werden im Nachgang per E-Mail versendet. Ihre Mailadresse wird ausschließlich zu diesem Zweck verwendet und anschließend gelöscht.

Haftung: Das Fraunhofer IIS übernimmt keine Haftung für Schäden an den zu scannenden Gegenständen, insbesondere durch Beschädigung oder Verlust. Der Teilnehmer versichert bei Einreichung des zu scannenden Gegenstands, dass keine auf dem Gegenstand bestehenden Drittrechte (z.B. Eigentums-, Marken- oder Designschutzrechte) einem Scan des Gegenstands entgegenstehen.

Private Nutzung: Das Bild darf ausschließlich privat genutzt werden. Die Veröffentlichung, gewerbliche Nutzung sowie Vervielfältigung sind untersagt.

Mailadresse: Die Nutzung dient ausschließlich der Übermittlung des Röntgenbildes. Datenschutzrechtliche Bestimmungen werden eingehalten.

XXL-CT – Röntgen von Riesen-Objekten

Das XXL-CT-System offenbart jedes Detail! Sie sehen Ergebnisse und die Anlage auf rund 400 Quadratmetern Fläche.

Ausstellung

Wie sieht das Innere eines endmontierten Fahrzeugs aus? Wie sah das Hirn eines Tyrannosaurus rex aus? Beide Fragestellungen könnten unterschiedlicher nicht sein und wurden dennoch mit der selben Technologie beantwortet: Das weltweit einzigartige XXL-CT-System ermöglicht den Röntgenblick durch riesige, massive Objekte und offenbart dadurch jedes Detail! Das Zusammenspiel von Erfindergeist, jahrelanger Erfahrung auf dem Gebiet der Röntgentechnik, hochpräzisem Maschinenbau, leistungsstarker Hardware und intelligenter Software, macht es möglich, das Prinzip herkömmlicher Computertomographie auf übergroße bzw. besonders dickwandige Objekte zu übertragen. Überzeugen Sie sich selbst von den eindrucksvollen Ergebnissen sowie der faszinierenden Anlage auf rund 400 Quadratmetern Fläche.

»Selber Röntgen« – Simulationsexperiment

Sie können eigenständig Simulationsexperimente durchführen, um das Phänomen Röntgenstrahlung besser zu verstehen.

Mitmach-Aktion

Industrielles Röntgen unterscheidet sich von medizinischen Anwendungen im Wesentlichen durch eines – das Prüfobjekt. So muss beim medizinischen Röntgen »nur« der Mensch durchstrahlt werden. In der Industrie sieht es anders aus: Röntgen und insbesondere die Computertomographie sind weit verbreitet und werden in verschiedenen Branchen eingesetzt, sodass sich vielfältige Testobjekte ergeben. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, werden viele Anwendungen vorab simuliert. Simulationen erlauben es, alle physikalisch-technischen Prozesse in einer virtuellen Röntgenumgebung zu beschreiben. So können die Eigenschaften einer Prüfanlage, von Röntgenkomponenten oder Prüfparametern sowie deren Eignung für spezifische Prüfaufgaben auf einfache und kostengünstige Weise evaluiert werden. An der Station »Selber Röntgen« können Sie eigenständig Simulationsexperimente durchführen, um das Phänomen Röntgenstrahlung besser zu verstehen.

© Fraunhofer IIS/Erhardt+Abt

Robotergestützte Röntgenprüfung

Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, wie Roboter das Monitoring heute und vor allem morgen untersützen können.

Ausstellung

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie robotergestützte Röntgenprüfung von heute und vor allem von morgen aussieht! In zahlreichen Branchen, allen voran der Automobilindustrie, werden sicherheitsrelevante Bauteile in hohen Stückzahlen hergestellt. Um den hohen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, muss jedes einzelne Bauteil zerstörungsfrei und zuverlässig geprüft werden. Um möglichst effizient zu prüfen, übernehmen oftmals Roboter das Bauteilhandling. Das Fraunhofer EZRT unterstützt die Industrie mit innovativen Prüfmethoden für verschiedenste Anwendungen: Mittels der DRAGONFLY-Technologie können Bauteile von einem Roboter aufgenommen und während der Bewegung zu hundert Prozent geprüft werden. Eine völlig andere Herangehensweise verfolgt die Robo-CT: Zwei mobile Roboterarme, an denen Detektor und Röntgenquelle befestigt sind, bewegen sich um definierte Prüfbereiche des Objekts herum, um entsprechende Bilder aufzunehmen.

© Fraunhofer IIS/David Hartfiel

Objektive Bewertung des Pflanzenwachstums

Pflanzen werden dreidimensional vermessen und untersucht. Sehen Sie die Ergebnisse unterschiedlicher Monitoring-Verfahren.

Ausstellung

Die Folgen des Klimawandels sind äußerst vielschichtig und zwingen zum Umdenken – insbesondere in der Landwirtschaft. Das Problem: Pflanzen können sich auf die klimatischen Änderungen nicht schnell genug einstellen, sodass Sorten gezüchtet werden müssen, die sich besonders gut an die prognostizierten Bedingungen anpassen können. Deshalb beschäftigen wir uns mit der Phänotypisierung von Pflanzen mittels zerstörungsfreier Monitoring-Technologien. Für wichtige Entscheidungen in der Pflanzenzucht und Saatgutproduktion werden objektive Verfahren zur Bewertung des Pflanzenwachstums benötigt. Nachdem das menschliche Auge allein nicht in der Lage ist, präzise und objektiv zu bewerten, werden Pflanzen mittels unterschiedlicher Monitoring-Verfahren dreidimensional vermessen und untersucht. Auf dieser Basis können unterschiedliche Parameter, beispielsweise zur Wuchsform, Blattfläche und das Aspektverhältnis der Wurzelstrukturen, zu einem bestimmten Zeitpunkt objektiv bestimmt werden. Überzeugen Sie sich vor Ort von den faszinierenden Ergebnissen unterschiedlicher Systeme.

PolyCT – Mehreres gleichzeitig röntgen

Mit einem kleinen Add-on lassen sich mehrere Objekte gleichzeitig scannen, ohne dass sich die Aufnahmen überlappen.

Ausstellung

Wie kann man in einer Computertomographie-Anlage mehrere Objekte gleichzeitig scannen, ohne dass sich die Aufnahmen überlappen? Auf den ersten Blick eine fast unlösbare Aufgabe. Schließlich müssen die Scanobjekte einmal um die eigene Achse gedreht werden, während hunderte einzelne Aufnahmen erstellt werden. Sehen Sie die zugleich einfache und geniale Lösung.

Wie Musikgeschichte »konserviert wird«

Sie sehen CT-Aufnahmen, die die innere Struktur von Musikinstrumenten sichtbar machen.

Ausstellung

Musikinstrumente röntgen? Wozu?, wird sich mancher fragen. Gerade bei alten Instrumenten ist oft nicht ganz klar, wie sie in unzugänglichen Bereichen gebaut sind, ob sie Schäden aufweisen und ob man noch auf ihnen spielen kann. Sie sehen mithilfe der Computertomographie entstandene 3D-Bilder, die die innere Struktur der Instrumente sichtbar machen.

Mobile Röntgensysteme

Für die mobile CT-Anlage »CTportable« ist außer eines handelsüblichen Notebooks kein weiteres Equipment notwendig.

Ausstellung

Zerstörungsfreie Monitoringsysteme im industriellen Einsatz müssen nicht immer groß und schwer sein. Bestes Beispiel für das Gegenteil ist die mobile CT-Anlage »CTportable«. Sie wurde speziell für die Prüfung kleiner Proben aus schwach absorbierenden Materialien entwickelt. Der für diese Zwecke ausreichende Niedrigenergiebereich der Messungen erlaubt im Vergleich zu größeren Anlagen eine kostengünstigere Bauweise von Systemen, die so effizient arbeiten, dass sie selbst mit dem Zigarettenanzünder eines Autos betrieben werden können. Die Einfachheit gilt sowohl für die Ansteuerung der Anlage als auch die Aufnahme und Auswertung der Daten: Hierfür ist außer eines handelsüblichen Notebooks kein weiteres Equipment notwendig. Sehen Sie vor Ort, welch eindrucksvolle Ergebnisse trotz der geringen Abmaße möglich sind.

Fehlersuche mit Magnetresonanz

Erfahren Sie, wie die Qualität von Kleb- und Dichtmaterialien geprüft und Chargenunterschiede protokolliert werden.

Ausstellung

Qualitätsschwankungen bei Kunst-, Kleb- bzw. Dichtstoffen können schwerwiegende Folgen haben. Betriebe der verarbeitenden Industrie und des Mittelstands haben erstmals die Möglichkeit durch das Magnetresonanz-Profiling schon in der Eingangskontrolle die Qualität ihrer Kleb- und Dichtmaterialien zu prüfen und Chargenunterschiede zu protokollieren. Zudem erhält man eine Methode, mit der z. B. untersucht werden kann, wie sich die Alterung von Polymeren auf deren Eigenschaften auswirkt, um unter anderem Rückschlüsse auf die Haltbarkeit und evtl. notwendige Wartungsintervalle zu ziehen.  Klebstoffe und Dichtstoffe lassen sich während des Aushärtevorgangs in Abhängigkeit der Umgebungsparameter, wie z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit, monitoren und der Prozess so datenbasiert optimieren.

XEye – Dauerhafter Durchblick

Anhand eines Demonstrators erfahren Sie, wie Röntgenlicht »eingefangen« wird und die Kamera optimale Bildqualität liefert.

Ausstellung

Wie eine Kamera funktioniert, weiß inzwischen jedes Kind. Wie eine Kamera funktioniert, mit der man durch nahezu jedes Objekt hindurchsehen kann, allerdings nicht. Anhand eines Demonstrators erfahren Sie, wie Röntgenlicht »eingefangen« wird und die Kamera trotz dauerhafter Aussetzung von Röntgenstrahlung stets eine optimale Bildqualität liefert.

Arbeiten am Fraunhofer IIS

Das Team Personalmarketing informiert Sie über Jobs und Karriere am Fraunhofer IIS.

Infostand

Das Fraunhofer IIS bietet Studierenden und Absolvent/-innen vielseitige Projekte mit hohem Praxisbezug in internationalen Teams, Work-Life-Balance, einen Arbeitsplatz, der mit hochwertigster Technik ausgestattet ist, und individuelle Weiterentwicklung. Das Team Personalmarketing informiert Sie über Jobs und Karriere am Fraunhofer IIS.