Platine LoPAN
© Fraunhofer IIS
Basisstation für robuste Kommunikation zur Sensoranbindung in Gebäuden

LoPAN – Sensoranbindung in Gebäuden über nur eine Basisstation

Jalousien, Briefkästen, Heizungssysteme und Fenster aus der Ferne überwachen und steuern – all das wird heute durch Smart Home Systeme ermöglicht. Die Funktechnologie LoPAN (Long Range Personal Area Network) hebt sich hierbei von anderen Lösungen ab, da eine beliebige Anzahl von Sensoren über nur eine einzige Basisstation angebunden und vernetzt werden kann.

 

Störungssichere Datenübertragung und hohe Zuverlässigkeit
 

LoPAN vereint Eigenschaften wie hohe Energieeffizienz, Broadcast-Kommunikation, große Reichweite von mehreren Kilometern, hohe Robustheit und damit Übertragungssicherheit der Sensordaten. Dies funktioniert auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen oder im Umfeld weiterer Funkprotokolle. Das Herzstück der Technologie ist ein Telegramm-Splitting-Übertragungsverfahren, welches bereits die Basis für das ETSI (Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen) standardisierte mioty®-System darstellt. Dabei wird die Sensornachricht in kleinere Pakete aufgeteilt und zeitversetzt auf mehreren Frequenzbändern versendet.

 

Use Case
 

Mithilfe von LoPAN können Endanwender Informationen sowohl im Außen- als auch im Innenbereich durch Wände hindurch und über mehrere Kilometer Entfernung sicher übertragen. So wird es beispielsweise möglich, Temperatursensoren mit der Klimaanlage zu verknüpfen, um Energiekosten zu sparen oder Informationen zu Strom- und Wasserzählern drahtlos zu übermitteln.

 

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