Schweizer siegt beim NXP cup

Selbstfahrende Fahrzeuge verwandelten unser Institut in eine Wettkampfstätte

Wie schon in den Jahren zuvor waren wir auch 2019 wieder Gastgeber des EMEA-Finales des NXP Cup. Beim internationalen Wettbewerb, der vom Halbleiterhersteller NXP veranstaltet wird, erhalten Studierende die neueste Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge und montieren, programmieren und proben vier Monate lang, bevor sie ihre Autos auf der ihnen unbekannten Strecke in unserem Institut starten lassen. 19 Teams aus elf verschiedenen Ländern schafften es in die Endrunde und verwandelten das Institut zwei Tage lang in eine Wettkampfstätte.

Für die meisten Studierenden war die Teilnahme eine Freizeit- beschäftigung außerhalb ihres Studiums. »Das Schöne am NXP Cup ist, sich mit anderen Menschen in Europa zu vernetzen, sich mit anderen zu messen – es ist sehr schön, dass so viele Menschen hier sind. Das ist sehr wichtig für uns, weil wir das ganze Jahr über an diesem Projekt gearbeitet haben«, freuten sich die Gewinner, das Team ARCAR1 von der Haute Ecole ARC Ingénierie aus Le Locle in der Schweiz.

Bei dem Rennen für autonom fahrende, intelligente Autos landeten das Team ARCAR2 (ebenfalls Schweiz) sowie das Team KAW4Wheels aus Krakau in Polen auf den Plätzen zwei und drei. Zusätzliche Auszeichnungen erhielten die beiden tschechischen Teams VAXNA aus Rožnov pod Radhoštěm und SlowFox MUNI Corp aus Brno. Ihre Autos wurden als die »innovativsten« prämiert.

Drei kurze Rennstrecken stellten die Teams vor neue Herausforderungen: Hindernisvermeidung (einem mitten auf der Fahrbahn liegenden Quader ausweichen), Zonen- Geschwindigkeitsbeschränkung (an bestimmten Punkten abbremsen) und die Achterrunde (in 90 Sekunden möglichst viele Runden auf einer liegenden Acht zurücklegen). »In diesem Jahr ging es nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um präzises Fahrverhalten«, sagte Flavio Stiffan von Stiffan Consulting, der den Halbleiterhersteller NXP bei der Austragung des EMEA-Wettbewerbs im Projektmanagementteam unterstützte. »Die größte Herausforderung waren die Lichtverhältnisse. Die Stu- denten haben ihre Kamerasysteme mit viel Einsatz kalibriert.«

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