Projekt des Fraunhofer IIS für die Stadt Innsbruck gewinnt »ALPINEN SCHUTZWALDPREIS«

/ 23.1.2014

Eine RFID-basierte Lokalisierungslösung des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS hat zusammen mit der Stadt Innsbruck den renommierten »Alpinen Schutzwaldpreis« im schweizerischen Sargans erhalten.

© Foto ARGE Alpenländische Forstvereine. | Bild in Farbe und Druckqualität: www.iis.fraunhofer.de/pr.

Dr. Iker Mayordomo (2. von links), Mitarbeiter des Fraunhofer IIS und Leiter des Projekts, nimmt mit seinen Projektpartnern aus der Stadt Innsbruck den »Alpinen Schutzwaldpreis« entgegen.

Zwei freiwillige Downhiller testen das System in Innsbruck.
© Foto Fraunhofer IIS. | Bild in Farbe und Druckqualität: www.iis.fraunhofer.de/pr.

Der Downhill-Radsport hat in Innsbruck und Umgebung eine lange Tradition. Trotzdem: Das Befahren von Waldflächen abseits der Forstwege mit Fahrrädern führt zu Konflikten zwischen den verschiedenen Waldnutzern – beispielsweise Wanderern oder Waldbauern – sowie zu einer Bodendegradation. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS hat zusammen mit der Stadt Innsbruck die technische und wirtschaftliche Machbarkeit einer auf RFID basierten Lösung untersucht, mit der die Einhaltung der vorgegebenen Routen eingesehen werden kann. Basis ist eine RFID-Lösung, welche die Position der Radfahrer bestimmt. Dazu werden RFID-Transponder an den Fahrrädern befestigt. Hier fließt das langjährige Know-how im Bereich RFID und Funkortung auch bezüglich Performance von RFIDs, Langzeittests und Feldtests ein.

Der ALPINE SCHUTZWALDPREIS

Der Preis wird jährlich von den Forstvereinen der Alpenländer (Südtirol, Liechtenstein, Kärnten, Bayern, St. Gallen, Graubünden, Vorarlberg und Tirol) für herausragende Projekte im Bergwald verliehen. Mit dem Preis werden die besten Projekte und Ideen rund um den Schutzwald gesucht. Mit ihm werden beispielhafte Projekte zur Erhaltung und Verbesserung des Schutzwaldes im Alpenraum und zur Sensibilisierung für die Schutzwaldthematik gewürdigt.

Das Projekt mit der Stadt Innsbruck und dem Fraunhofer IIS hat den Preis in der Kategorie »Schutzwaldpartnerschaften und Innovation« gewonnen. Als Schutzwaldpartner gelten Gemeinschaften und Einrichtungen außerhalb der forstlichen Verwaltung, die sich durch finanzielle Unterstützung und/oder gezielte Aktivitäten positiv für den Schutzwald einsetzen. Innovativ sind Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung, neue technische Entwicklungen und innovative Vermarktung für einen besseren Schutzwald.