Fraunhofer IIS präsentiert neue Ortungstechnologie auf portugiesischem Flughafen

/ 20.2.2014

Zusammen mit weiteren Partnern hat das Fraunhofer IIS die Forschungsergebnisse des EU-Projekts SECAIR vorgestellt. Acht Unternehmen und Forschungsstätten arbeiteten seit ca. fünf Jahren an einem System, das Schutz und Betriebssicherheit innerhalb großer Infrastrukturen wie beispielsweise Flughäfen erhöht. Das Fraunhofer IIS ist mit seiner Ortungstechnologie BlackFIR beteiligt.

Vor rund 30 internationalen Gästen und Fachexperten stellte das Fraunhofer IIS am 12. Februar 2014 auf dem Flughafen Faro in Portugal die Ergebnisse des EU-Projekts  SECAIR vor. Dieses hat zum Ziel, große Infrastrukturen wie Flughäfen sicherer zu machen, indem komplette Situationen und Szenarien im Flugvorfeld dargestellt werden, wie z. B. Personen oder Koffer, die sich ohne Zulassung in zugangsbeschränkten Bereichen aufhalten. Dabei kommt eine Kombination aus Lokalisierungs- und Videotechnologien zum Einsatz, welche Fahrzeuge, Objekte und Personen ortet und beobachtet. Durch eine Prognose der Situationen ist es möglich, nicht berechtigte Zutritte, verdächtige Objekte oder Beinahe-Kollisionen automatisch zu detektieren und zu identifizieren. Das Fraunhofer IIS konnte durch seine langjährige Expertise im Bereich Echtzeitortung mit seinem System BlackFIR einen wichtigen Beitrag für SECAIR leisten.  

Partner im SECAIR-Projekt sind das Fraunhofer IIS, ANA Aeroportos de Portugal, BIJO-DATA GmbH, CIT, INOV – Inesc Inovação, Honeywell und die Rockenstein AG.