Personalisierte Medizin: Vom Durchschnitt zum Individuum
Wie individuell ist Krankheit wirklich – und was bedeutet das für ihre Behandlung? Die personalisierte Medizin geht genau dieser Frage nach: Sie versteht biologische Vielfalt als Schlüssel und verknüpft molekulare, bildgebende und klinische Daten zu individuellen Krankheitsprofilen. Zwei zentrale Technologien sind dabei Spatial Biology, die die räumliche Verteilung biologischer Moleküle im Gewebe sichtbar macht, und Multi Omics, die verschiedene molekulare Ebenen, wie Gene, Proteine und Stoffwechselprozesse, gemeinsam analysiert. Die Forschenden am Fraunhofer IIS haben dafür die Softwarelösung MIKAIA® entwickelt.