Pulsierende Performance in KI-Anwendungen
Serie: KI / 21. Januar 2026
Wer sich mit technologischen Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) befasst, begegnet zwangsläufig Spiking Neural Networks (SNNs) – dem nächsten Schritt in Richtung energiesparender Echtzeit-KI. Der Unterschied zu bisherigen neuronalen Netzen: Während einfache künstliche Neuronen kontinuierlich Werte ausgeben, feuern SNN-Neuronen erst beim Überschreiten kritischer Schwellenwerte. Dabei senden sie elektrische Impulse, sogenannte Spikes, durchs Netz. Diese ereignisgetriebene Arbeitsweise spart sowohl Energie als auch Rechenzeit und stellt für bestimmte Anwendungen eine lohnenswerte Option dar. Doch kaum ein Unternehmen will seine aufwendig trainierten Deep Neural Networks (DNNs) verwerfen und bei null anfangen. Insofern drängt sich die Frage auf: Wie lässt sich das bewährte Wissen aus DNNs in SNNs überführen? Genau hier knüpft die aktuelle Forschung an.