High-Speed X-ray

Die High-Speed X-ray-Technologie ermöglicht eine synchrone, zeitlich hochaufgelöste Erfassung einer Röntgenaufnahme in Verbindung mit einer optischen Aufnahme.
Dadurch können verborgene Strukturen, sowie dynamisch ablfaufende Prozesse, im gleichen Vorgang aufgezeichnet werden. 
Bislang benötigte eine Hochgeschwindigkeitsbilgebung mit einer zeitlich hochaufgelösten Erfassung von mehr als 1000 Bildern pro Sekunde hochspezialisierte Laborbedingungen - und war somit nicht für industrielle Zwecke geeignet.

Dynamische Prozesse, wie etwa die Beobachtung von Misch- und Strömungsprozessen in Fluiden, lassen sich mittels High-Speed X-Ray anschaulich abbilden.

Anwendungsfelder

© Fraunhofer IIS
Sturzversuch eines Fahrradhelms mit künstlichem Schädel. Der Aufschlag lässt sich mittels Röntgentechnik in Zeitlupe verfolgen. Zwischen beiden Bildern liegen rund 11 Millisekunden.

Die neue, am Fraunhofer EZRT entwickelte, Technologie eignet sich insbesondere für die Betrachtung innerer sowie äußerer Strukturen, welche eine einmalige dynamische Veränderung erfahren.

So lässt sich Beispielsweise die Versagens- oder Verformungsanalyse ebenso detailliet nachvollziehen, wie auch der Strömungs- und Mischprozess bei Fluiden.
Die so gewonnenen Daten ermöglichen eine Soll-Ist-Analyse des zeitlichen Verhaltens mit anderen Datenquellen. Insbesondere für die Vorentwicklung von neuen Produkten oder Materialmischungen lassen sich so wertvolle Erkenntnisse ableiten. 

Die High-Speed X-ray-Technologie eignet sich für folgende Anwendungsgebiete: 

  • Versagens- und Verformungsanalysen an Werkstoffen
  • Verformungsanalysen an komplett endmontierten Fahzeugen
  • Strömungs- und Mischprozesse bei Fluiden
  • Vorentwicklung von Produkten 

 

© Fraunhofer
Die Arbeitsschritte eines Verbrennungsmotors, lassen sich dank der Bildwiederholrate von über 1000 Bildern/Sekunde detailliert darstellen.
© Fraunhofer IIS
Auch große Objekte, wie der Motor eines Autos, lassen sich über einen entsprechend eingestellten Bildausschnitt in ihrer Funktionsweise sichtbar machen.
© Fraunhofer IIS
Strukturveränderungen sowie Verformungen lassen sich mittels Hochgeschwindigkeits-Röntgentechnologie genaustens nachverfolgen.

Impressionen

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