Bereits bei 5G spielten Standortinformationen eine wichtige Rolle. Zukünftige Anwendungsszenarien wie vernetztes Fahren, Industrie- und Logistikanwendungen oder Telemedizin heben jedoch den Bedarf an präzisem Positioning auf ein neues Level. Höhere Frequenzbereiche, flexiblere Netze und höhere Datenraten in 6G eröffnen dabei neue Möglichkeiten im Bereich des Positionings.
Mit 6G werden Kommunikationsnetze zusätzlich selbst zu hochpräzisen, unsichtbaren Sensoren. Semantic Sensing ermöglicht es, aus Funksignalen wertvolle Informationen über Prozesse, Objekte und Umgebungen zu gewinnen. So können z. B. Prozessautomatisierung und Anomalie-Detektion in der Produktion direkt aus Netzwerken heraus realisiert werden – ganz ohne zusätzliche Sensorhardware.