Wissenschaftliches Applikationszentrum

Durch unseren Service am »Wissenschaftlichen Applikationszentrum« können wir entscheidend dazu beitragen, dass Sie die Qualität und Produktivität Ihrer Produkte und Prozesse erhöhen, Risiken minimieren, Compliance überprüfen und Produkte schneller auf den Markt bringen können.

An den drei Standorten Fürth, Würzburg und Deggendorf bieten wir unseren Kunden Dienstleistungen, im Bereich der Zerstörungsfreien Prüfung, auf höchstem Niveau.

Allein an unserem Hauptstandort Fürth erwartet Sie ein weltweit einzigartiges Spektrum an Röntgenanlagen. Hier können wir von haarfeinen Objekten bis hin zu vollständigen Fahrzeugen oder Frachtcontainern zerstörungsfrei prüfen. Ob es sich um Automobile, Energieerzeugung, Lebensmittel, Kleidung oder Luft- und Raumfahrt handelt: Unsere Wissenschaftler bieten Ihnen anwendungs- und materialunabhängig die passende Lösung.

Entwicklungszentrum Röntgentechnik am Standort Fürth

Am Standort Fürth bieten wir Ihnen branchen- und materialunabhängig die passende Lösung für Ihre Anforderungen. Wir können bereits ab einer haarfeinen Prüfgröße bis hin zu Prüfobjekten mit bis zu 3,5 m Durchmesser und 10 t Gewicht individuell auf unterschiedliche und auch außergewöhnliche Kundenbedürfnisse eingehen. Neben einem breiten Leistungsspektrum wie Qualitätssicherung, Prozessoptimierung, Messtechnik und Machbarkeitsstudien profitieren unsere Kunden von weiteren Vorteilen:

  • Kurze Reaktionszeiten auf Kundenanfragen
  • zeitnahe Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse – auch in Form von kundenspezifischen Reports
  • Produktionsbegleitende Beratung im Bereich der Zerstörungsfreien Prüfung
  • Flexibel einsetzbares Spektrum an Röntgenanlagen und Prüfmethoden
  • Erfahrenes, mit industriellen Produktionsprozessen vertrautes Servicepersonal
  • Innovative und kontinuierlich weiterentwickelte Technologien
  • Entwicklungen neuartiger Lösungen für kundenspezifische Problemstellungen
Das XXL-Computertomographie-System am Standort Fürth-Atzenhof
© Fraunhofer IIS/ Kurt Fuchs

Das XXL-Computertomographie-System am Fraunhofer-Standort Fürth ist das größte CT-System weltweit.

Anwendungszentrum CT in der Messtechnik am Standort Deggendorf

Außenansicht des Anwendungszentrums CTMT in Deggendorf
© Fraunhofer IIS/EZRT

Das Anwendungszentrum Computertomographie in der Messtechnik befindet sich an der TH Deggendorf.

Am Standort Deggendorf bieten wir bereits seit 2008 innovative Messdienstleistungen im Bereich der industriellen Computertomographie. Dazu zählen unter anderem Soll-Ist-Vergleiche, bei denen das CT-Volumenmodell von Bauteilen mit dem CAD-Modell überlagert wird und Fertigungsabweichungen farblich dargestellt werden. Weitere Anwendungen im Bereich Messtechnik sind Wanddickenanalyse sowie Maß-, Form- und Lagebestimmung von geometrischen Merkmalen.

Mit unserer am Anwendungszentrum entwickelten Zug/Druck-Einheit ist es möglich, CT-Messungen an belasteten Bauteilen durchzuführen. Somit können Lastfälle, wie sie in der industriellen Praxis an Bauteilen auftreten, gezielt simuliert und der Einfluss der Last auf das Bauteil messtechnisch erfasst werden. Dies schließt Maßhaltigkeits- und Materialprüfungen mit ein.

Projektgruppe NanoCT Systeme am Standort Würzburg

Röntgenanlage am Lehrstuhl für Röntgenmikroskopie LMJ in Würzburg
© Fraunhofer IIS/ Kurt Fuchs

Lehrstuhl für Röntgenmikroskopie LMJ, Fluessigmetall Anode, Röntgenanlage

Am Standort Würzburg befassen wir uns seit unserer Gründung 2010 damit, das innere Gefüge von Materialien in Größenordnungen von Mikro- bis Nanometer sichtbar zu machen. Hierzu entwickeln wir Methoden wie höchstauflösende CT, Phasenkontrast-CT, Röntgenstreumethoden sowie Röntgenmikroskopie weiter, um die richtige Methode für Ihre Fragestellung bereitstellen zu können. Dazu gehört die Entwicklung von hochauflösenden Röntgenkameras sowie die Anwendung verschiedenster Röntgenoptiken. Je nach Material sind dabei in bildgebenden Verfahren Strukturen von 100 μm bis 100 nm darstellbar oder in Streu-Verfahren Partikelgrößen und -formen von 1 μm bis 1 nm bestimmbar. Ob Rohstoff oder Werkstoff, bis hin zum Produkt stellen wir Ihnen gerne Gefüge zerstörungsfrei und höchstauflösend in 3D dar. Zusätzlich bieten wir Ihnen zeitaufgelöste 3D-Messungen, um auch Einblick in dynamische Prozesse zu erhalten. So können wir Ihnen Einblicke in das Innere gewähren, während beispielsweise Ihr Holz trocknet oder Ihre Leichtmetalllegierung unter Spannung steht. Auch für komplizierte Messgeometrien oder Verbundmaterialien halten wir spezifische Rekonstruktionstechniken vor und können das für Sie relevante Detail Ihres Werkstoffs abbilden.

Vorteile für unsere Kunden

  • Kurze Reaktionszeiten auf Kundenanfragen und zeitnahe Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse – Auch in Form von kundenspezifischen Reports.
  • Produktionsbegleitende Beratung im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung
  • Flexibel einsetzbares Spektrum an Röntgenanlagen und Prüfmethoden
  • Erfahrenes, mit industriellen Produktionsprozessen vertrautes Servicepersonal
  • Anwendung der innovativen und kontinuierlich weiterentwickelten Technologien des Fraunhofer Entwicklungszentrums für Röntgentechnik
  • Entwicklungen neuartiger Lösungen für kundenspezifische Problemstellungen

Anlagenspektrum

  • XXL-CT: Anlage mit 9 MeV Linearbeschleuniger für große Objekte bis zu 3 m Durchmesser und 10 t Gewicht (bis ca. 200 μm Auflösung)
  • InlineCT: Inline-System mit 450kV Beschleunigerspannung und einer möglichen Inline-Prüfdauer von weniger als 60 Sekunden für die Prüfung großvolumiger Bauteile.
  • SubμCT: Anlage für kleine Bauteile (ca. 500 nm Auflösung)
  • MikroCT mit Laminographie und Mikrofokusquelle: Anlage mit optionalem Transmissionskopf mit großen Verfahrwegen bis zu 3 m Hub (bis ca.1 μm Auflösung)
  • Dragonfly-Anlage: Highspeed 2D und 3D Röntgen mit Industrieroboterunterstützung (ca. 200 μm Auflösung)
  • MakroCT: Anlage mit 600 kV Röntgenquelle für Objekte bis 100 kg und Industrieroboterunterstützung (bis ca. 150 μm Auflösung, auch laminographietauglich)
  • flexible RoboCT: Anlage mit zwei kooperierenden Industrierobotern (bis ca. 50 μm Auflösung)
Prüfung der Justierung eines Röntgendetektors
© Fraunhofer IIS/ Kurt Fuchs

Nils Reims prüft die Justierung des Röntgendetektors.