Team ARCAR1 aus der Schweiz gewinnt den EMEA NXP-Cup am Fraunhofer IIS

/ 30.4.2019

Erlangen – Der Gewinner des NXP-Cups für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA) steht fest. Das Team ARCAR1 von der Haute Ecole ARC Ingénierie aus Le Locle in der Schweiz hat das Rennen für autonom fahrende intelligente Autos am 30. April 2019 am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen gewonnen.

Das Sieger-Team ARCAR1 aus der Schweiz
© Fraunhofer IIS/Peter Roggenthin
Die Gewinner des Teams ARCAR1 aus der Schweiz mit Rolf Nissen (l.), NXP SVP Global Key Account, und Flavio Stiffan (r.) , Stiffan Consulting.
Team VAXNA aus Tschechien
© Fraunhofer IIS/Peter Roggenthin
Dr. Bernhard Grill (l.), der Leiter des Fraunhofer IIS, zeichnete das Team VAXNA aus der Tschechischen Republik für sein innovatives Auto aus.
Team SlowFox MUNI Corp
© Fraunhofer IIS/Peter Roggenthin
Auch das Team SlowFox MUNI Corp aus der Tschechischen Republik erhielt eine Auszeichnung für sein innovatives Auto.

»Wir sind sehr glücklich darüber, gewonnen zu haben, weil wir viel Arbeit in dieses Projekt investiert haben – im Urlaub, an Wochenenden… Für dieses Projekt ist auch viel Arbeit nötig, deshalb ist es sehr überwältigend, dass wir gewinnen konnten. Wir sind sehr dankbar!«

»Das Schöne am NXP-Cup ist, sich mit anderen Menschen in Europa zu vernetzen, sich mit anderen zu messen – es ist sehr schön, dass so viele Menschen hier sind. Das ist sehr wichtig für uns, weil wir das ganze Jahr über an diesem Projekt gearbeitet haben. Die Möglichkeit, sich mit anderen zu vernetzen, ist deshalb sehr bedeutend für uns«, so die Gewinner des NXP-Cups 2019, das Team ARCAR1 aus der Schweiz.

Nach der Devise »The winner takes it all« haben die Mitglieder des Schweizer Teams ARCAR1 eine Reise nach Santa Clara (USA) zur NXP Connects (12.–13. Juni) gewonnen, einer der größten Fachmessen des Halbleiterherstellers NXP. Auf Einladung von NXP Semiconductors fliegen die Hauptgewinner des NXP-Cups zur Messe, wo sie in das Ökosystem der Branche eintauchen, aufschlussreiche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Fachschulungen sowie Live-Vorführungen verfolgen und Kontakte knüpfen können. Die Siegerteams auf Platz zwei und drei, Team ARCAR2, ebenfalls aus der Schweiz, und Team KAW4Wheels aus Krakau in Polen, freuten sich über Elektronikkits von Mouser Electronics und Elektor Magazine, Sponsoren des diesjährigen NXP-Cup.

Zusätzliche Auszeichnungen erhielten die Teams VAXNA aus Rožnov pod Radhoštěm and SlowFox MUNI Corp aus Brno in der Tschechischen Republik. Ihre Autos wurden als die »innovativsten« ausgezeichnet. Beide Fahrzeuge waren sauber verarbeitet und haben innovative Lösungen mit selbstgebauten Teilen präsentiert.

 

2019 neu hinzugekommen: Hindernisvermeidung, Zonen-Geschwindigkeitsbeschränkung und die Achterrunde

 

19 Teams aus Frankreich, Italien, der Tschechischen Republik, Polen, Kosovo, Griechenland, Rumänien, der Schweiz, Marokko und erstmals auch aus dem Libanon schafften es in die Endrunde und verwandelten das Institut zwei Tage lang in eine Wettkampfstätte. Für die meisten Studenten war die Teilnahme eine Freizeitbeschäftigung außerhalb ihres Studiums.

Drei kurze Rennstrecken stellten die Teams vor neue Herausforderungen: Hindernisvermeidung – einem mitten auf der Fahrbahn liegenden Quader ausweichen, Zonen-Geschwindigkeitsbeschränkung – an bestimmten Punkten abbremsen und die Achterrunde – in 90 Sekunden möglichst viele Runden auf der liegenden Acht zurücklegen.

»In diesem Jahr ging es nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um präzises Fahrverhalten,« sagte Flavio Stiffan von Stiffan Consulting, der den Halbleiterhersteller NXP bei der Austragung des EMEA-Wettbewerbs im Projektmanagementteam unterstützte. »Die größte Herausforderung waren die Lichtverhältnisse. Die Studenten haben ihre Kamerasysteme mit viel Einsatz kalibriert.«

 

Internationaler Wettbewerb für Studenten-Teams

 

Der NXP-Cup ist ein internationaler Wettbewerb, veranstaltet vom Halbleiterhersteller NXP. Studierende erhalten die neueste Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge und montieren, programmieren und erproben ihre Fahrzeuge vier Monate lang, bevor sie sie auf der ihnen unbekannten Strecke im Fraunhofer IIS starten lassen.