Verfügbare medizinische Daten bieten ein erhebliches Potenzial für Forschung, Diagnostik und Therapie – sei es im Rahmen der personalisierten Medizin, zur Optimierung von Diagnoseverfahren und Therapien oder zur Früherkennung von Krankheiten.
Durch die intelligente Fusion und multimodale Analyse medizinischer Daten können Krankheiten besser verstanden und die Zusammenhänge im menschlichen Körper präziser interpretiert werden. Werden beispielsweise die Herzrate mit Bewegungsparametern und Anamnesedaten miteinander verknüpft, ergibt sich ein deutlich umfassenderes Bild des Leistungs- und Gesundheitszustands einer Person.
Die Herausforderung
Ein Großteil dieser Daten bleibt ungenutzt, da mehrere Herausforderungen bestehen:
- Daten aus unterschiedlichen Quellen liegen in verschiedenen Formaten vor und können nicht miteinander verknüpft werden.
- Das immense Datenvolumen erfordert spezielles Know-how in der Analyse, da klassische statistische Methoden an ihre Grenzen stoßen.
- Das Potenzial der Daten wird oft übersehen, was zu unzureichenden weiteren Analysen führt.