CairGoLution

CairGoLution - Transparenz in der Luftfrachtkette

CairGoLution - Durchgängige Statusüberwachung von ULDs durch s-net®

Die durchgängige Statusüberwachung von Waren- bzw. Ladungsträgern ist wesentliche Voraussetzung für die Gewährleistung eines »sicheren« Transports vom Versender bis zum Empfänger. Entlang von weltweiten Luftfracht-Logistikketten besteht das Risiko, dass die eingesetzten Unit Load Devices (ULDs) manipuliert werden. Gefahrenstoffe oder unautorisierte Öffnungen verletzen die Integrität der Sendung. Bislang sind keine durchgängigen technischen Lösungen zur Steigerung der zivilen und prozessualen Sicherheit im Einsatz. Ziel in dem Forschungsvorhaben »CairGoLution« ist die Realisierung eines Kontrollsystems, das Integritätsverletzungen von ULDs erkennt und im Bedarfsfall an eine Zentrale meldet.
Die wesentliche Herausforderung bei der Umsetzung des Projektziels ist, dass im Gegensatz zu Lösungen im Straßen-, Schienen und Schiffsverkehr, eingesetzte Technologien nicht durchgängig aktiv Daten übertragen dürfen. Im Hauptlauf der Logistikkette befindet sich der ULD in der Regel im Cargo Bereich des Flugzeugs.

 

Automatische Erkennung erlaubter Zonen für die Funkkommunikation

In dieser Phase müssen eingesetzte Technologien zur Statusüberwachung passiv sein. Folglich ist eine zuverlässige Lösung zur rechtzeitigen automatischen An- und Abschaltung des Sendebetriebs von Funktechnologien zu realisieren. Diese Lösung zur zuverlässigen und rechtzeigen An- und Abschaltung verwendet eine Sensordatenfusion und die Fraunhofer-eigene s-net®-Sensornetztechnologie zum Erkennen erlaubter Zonen für die Funkkommunikation.

 

CairGoLution identifiziert Integritätsverletzungen

Ein auf s-net® aufbauendes ULD-Monitoring-Subsystem innerhalb des Projektes erkennt mittels Sensoren zuverlässig unautorisierte Zugriffe auf den ULD, erzeugt in Echtzeit eine Alarmmeldung für die Verantwortlichen der Sendung und zuständige Behörden und überträgt diese.

 

Förderung

CairGoLution ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und Teil des Rahmenprogramms "Forschung für die zivile Sicherheit".