EnSO – Energy for Smart Objects

Das EnSO-Projekt »Energy for Smart Objects« konzentriert sich auf die essentiellen Bedürfnisse innerhalb des Internet of Things und bietet autonome Mikroenergiequellen (AMES).

EnSO – Energy for Smart Objects

Was ist das EnSO-Projekt?

EnSO wird der europäischen Industrie bedeutende Entwicklungssprünge bei den Energiemikroquellen für das IoT bringen. Außerdem wird es für eine große Bandbreite innovativer elektronischer Objekte, die autonom, intelligent, vernetzt, sicher, vertrauenswürdig usw. sein werden sorgen.

Das Schlagwort »Internet of Things« (IoT) findet in der elektronischen Industrie immer mehr Beachtung. Das Internet der Dinge ist ein Konzept, bei dem die Alltagsobjekte miteinander kommunizieren können und über das Internet verbunden sind. Es wird erwartet, dass bis 2020 weltweit 24 Milliarden angeschlossener Geräte in Betrieb sein werden. In diesem Zeitraum werden voraussichtlich mehr als ein Drittel dieser Geräte IoT-Smart Objects sein.

Ein Schlüsselelement ist hierbei die elektronische Hardware, die auf mehreren Bausteinen basiert, wie Sensoren, Aktuatoren, Mikrosteuerungen, Kommunikationsschnittstellen, Energy Harvestern und Speichergeräten. An diese Smart Objects werden einige Anforderungen gestellt: Sie sollten autonom, einfach zu bedienen, so klein wie möglich, robust sowie langlebig sein.

 

Das Projekt hat eine Laufzeit von 4 Jahren und läuft vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2019

EnSO wurde im Rahmen des Joint Undertaking ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership) in Zusammenarbeit mit dem Rahmenprogramm der Europäischen Union (H2020 / 2014-2020) und den nationalen Behörden im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 692482 zur Finanzierung zugelassen.

Das Projekt wird eine ECSEL JU-Förderung von bis zu 18,7 Mio. € aus einem Gesamtbudget von 82 Mio. € erhalten, das mit nationalen Mitteln aus Belgien, der Tschechischen Republik, Dänemark, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Spanien und der Schweiz finanziert wird. 

 

EnSO wurde auf Basis folgender wesentlichen Eigenschaften unter anderen Projekten ausgewählt, die im Rahmen der Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für Pilotprojekte im Jahr 2015 eingesendet wurden:

  • Exzellenz seines Konsortiums, einschließlich Universitäten, Instituten, KMU und Großunternehmen
  • Entwicklung innovativer Lösungen unter Verwendung innovativer Technologien im Zusammenhang mit den ECSEL Strategic Thrusts
  • Schaffung einer neuen und realistischen Forschungs- und Entwicklungs- sowie Innovationsumgebung
  • Herstellung von Demonstratoren in ausreichender Menge, um ihren Wert und ihr Potenzial zu ermitteln
  • Entwicklung eines Einführungsplans, der zur Produktion in Europa führt 

Das Konsortium des EnSO-Projekts besteht aus folgenden Partnern:

Supply Chain:

  • Meyer Burger (Niederlande)
  • Henkel Electronic Materials (Belgien)
  • Prayon S.A. (Belgien)
  • BASF Schweiz AG (Schweiz)
  • IMA (Tschechische Republik)

 

Akademische Forschungsinstitute:

  • Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (Frankreich)
  • Université de Lorraine / Centre national de la recherche scientifique (Frankreich)
  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS / Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT (Deutschland)
  • Tschechische Technische Universität Prag (Tschechische Republik)
  • Universität Lüttich (Belgien)
  • Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (Niederlande)
  • Universität Tours / Centre national de la recherche scientifique (Frankreich)
  • La Agencia Estatal Consejo Superior de Investigaciones Científicas (Spanien)

 

Integrierte Gerätehersteller:

  • Enerbee (Frankreich)
  • MAHLE Thermoelektronik GmbH (Deutschland)
  • Nordson DIMA (Niederlande)
  • SOLEMS S.A. (Frankreich)

 

Endnutzer (u.a.):

  • GN Resound AS (Dänemark)
  • Gemalto S.A. (Frankreich)
  • Evalan BV (Niederlande)
  • SKF BV (Niederlande)
  • AED Engineering GmbH (Deutschland)
  • GAS Natural SDG SA (Spanien)

Ziele des Projekts

  1. Demonstration der Wettbewerbsfähigkeit der EnSO-Energielösungen für die Stromversorgung der autonomen Smartobjekte der zielgerichteten Smart-Society und Smart-Health-Schlüsselanwendungen.
  2. Verbreitung von EnSO-Energielösungen mit einfach zu bedienenden Demonstrationskits und Unterstützung des autonomen Prototyping von Smartobjekten in einer Vielzahl von Anwendungsfällen, um die Aufnahme von Schwellenmärkten zu fördern.
  3. Entwicklung von hochzuverlässiger Montagetechnologien für formbare Mikrobatterien, Energy Harvestern und Powermanagement-Bausteinen für autonome Mikroenergiequellen (AMES).
  4. Entwicklung von anpassbaren Smart-Refresh- und Energy Harvesting Technologien mit adäquaten Power-Conditions-IP-Blöcken für autonome Mikroenergiequellen AMES.
  5. Demonstration und Bewertung der AMES-Konstruktions- und Fertigungsfähigkeiten basierend auf generischen Schlüsseln zur Ermöglichung von Bausteinen (Speicherung und Stromaufbereitung) für intelligente autonome Mikrosysteme.

Was sind die wesentlichen Anwendungsfelder des Projekts?

Die wesentlichen Anwendungsfelder, die durch das EnSO-Projekt adressiert werden, sind:  

  • Smart Health (z. B. tragbare Sensoren, wiederaufladbare Hörhilfen, intelligente Brillen für die IOP-Messung)
  • Smart Society (z. B. Intelligente Schlösser, sichere Authentifizierungs-Wearbles)
  • Smart Mobility & Smart Production (z. B. Überwachung von Industrieanlagen, Indoor-Lokalisierung und Navigationssupport)

EnSO – EU-Projekt

EnSO wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union in Zusammenarbeit mit ECSEL im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 692482 finanziert.

EnSO – Projektseite

Das könnte Sie auch interessieren: